Editorial

Auf dieses Netzwerk kann Deutschland stolz sein.

Liebe Leserin, lieber Leser,

fragt man Menschen, was ihnen im Leben am wichtigsten ist, nennen sie an erster Stelle Gesundheit – noch vor Familie und glücklicher Partnerschaft. Denn obwohl die Medizin in den letzten Jahrzehnten unglaubliche Fortschritte erzielt hat, sind Krebs, Demenz, Diabetes, ­Infektionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lungenerkrankungen nicht besiegt. Die Zahl der Betroffenen nimmt bei vielen Erkrankungen sogar zu, was vor allem eine Folge der älter werdenden Gesellschaft ist.

Eine vernetzte Forschung erreicht mehr und sorgt für Durchbrüche im Kampf gegen Volkskrankheiten.

Das Stichwort lautet:
Translation

Netzwerk der DZG

Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung

Mit dem neuen Magazin SYNERGIE wollen wir – die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung – Ihnen aufzeigen, welche Anstrengungen wir unternehmen, um die Gesundheit der Menschen zu verbessern. Unsere Medizin heißt Forschung. Tausende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Ärztinnen und Ärzte im ganzen Land sind an den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung beteiligt. Sie gehen neue und besondere Kooperationen ein, damit sich Vorbeugung, Diagnose und Therapie der Volkskrankheiten spürbar verbessern. Unser Auftrag ist die Translation – also das Übersetzen von grundlegenden Erkenntnissen aus der Forschung in die Anwendung für Patienten.

Zweimal jährlich werden wir deshalb in SYNERGIE über unsere Arbeit berichten. In dieser ersten Ausgabe steht der Begriff der „Translation" im Zentrum. Wir möchten Ihnen nahebringen, wie wir an unseren Auftrag herangehen, und illustrieren dies anhand von erfolgreichen und vielversprechenden Forschungsprojekten aus den Zentren.

Forschung und Wissenschaft sind die Basis für medizinischen Fortschritt, der schon bald das Leben aller verbessern könnte. Daran arbeiten wir mit Begeisterung.

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen im Namen aller
Vorstände der wissenschaftliche Beirat des Magazin

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